Was Kryptowährungen sind, ist laut einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens 
BearingPoint mittlerweile neun von zehn Bundesbürgern bekannt. Doch nur ein gutes Viertel der 
rund 2.000 Teilnehmer hält Kryptos für eine geeignete Geldanlage, lediglich 18 Prozent besitzen 
selbst Coins. Zum Vergleich: Aktien finden 68 Prozent anlagetauglich, Gold 72 Prozent. 

Die Zurückhaltung gegenüber Bitcoin, Ethereum & Co. liegt vor allem in deren 
Wertschwankungen begründet, die auf 51 Prozent der Befragten abschreckend wirken. 41 
Prozent hält die schwache Regulierung des Marktes von einem Kryptoengagement ab, während 
ebenso viele die Aufbewahrung von Kryptowerten als zu unsicher erachten.
 
Der Bitcoin-Kurs schwächelte zuletzt zwar, doch Fantasie findet sich unter Kryptoexperten nach 
wie vor. Die US-Investmentbank JP Morgan hält in den nächsten Monaten eine kräftige Hausse 
für wahrscheinlich, ihre Wettbewerberin Goldman Sachs erwartet in diesem Jahr gar einen Kurs 
von 160.000 US-Dollar. Das wäre gegenüber dem Januar ein Plus von fast 80 Prozent. Wo es so 
viele Chancen gibt, lauern allerdings auch beträchtliche Risiken, wie jedem Anleger klar sein 
sollte.