Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach 
einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die 
Wirtschaftsleistung Europas hat sich demnach infolge der hohen Temperaturen um 113 
Milliarden Euro verringert, das entspricht knapp einem halben Prozent. Am stärksten getroffen 
hat es Italien mit Einbußen von 28 Milliarden Euro, gefolgt von Deutschland mit 25 Milliarden 
und Frankreich mit 20 Milliarden Euro. Die Ursachen liegen vor allem in einer geringeren 
Arbeitsproduktivität mit der Folge sinkender Wertschöpfung oder gar von Produktionsausfällen 
sowie in längeren Fehlzeiten und Pausen.

Nicht einberechnet sind die Schäden durch Naturgefahren, die immer öfter und gravierender 
zuschlagen. So lag das jährliche Schadenaufkommen in Deutschland zwischen 2020 und 2025 
etwa doppelt so hoch wie im Zeitraum 2000 bis 2019. Das Klima erwärmt sich im nördlichen 
Europa schneller als in anderen Regionen. Experten rechnen daher mit einer Zunahme von 
Extremwetterereignissen.